Pflege
Chirotherapie: Der heilende Griff
Chirotherapie oder manuelle Medizin wird von Ärzten mit der Zusatzbezeichnung, Arzt für Chirotherapie" sowie von Heilpraktikern und Krankengymnasten/Physotherapeuten, die ein entsprechendes Zertifikat erworben haben, angeboten. Masseuren ist die Chirotherapie verboten.
Die Chiropraktik arbeitet Wesentlichen mit drei Techniken:
Weichteiltechnik:
Der Therapeut drückt mit den Fingerkuppen eine Minute lang auf die tastbaren Muskelhärten. Außerdem dehnt er die betroffenen Muskeln längs und quer zu ihrer Faserrichtung. Damit soll eine Entspannung der Muskelgruppen erzielt werden.
Mobilisation:
Durch gezielte Mobilisation der Gelenke versucht der Therapeut, der Bewegungseinschränkung entgegenzuwirken. Ziel ist es, den Bewegungsspielraum zu vergrößern.
Manipulation:
Durch eine mit geringer Kraft ausgeführte, kurze Bewegung gibt der Behandler einen raschen Impuls an das Gelenk ab. Dabei ergibt sich häufig ein hörbares Knacken. Die Bewegung wirkt allerdings nicht direkt auf das Gelenk, sondern auf Nervenenden, Muskeln und Sehnen. Dieser Impuls unterbricht die durch die Schmerzen verursachte Überreizung und löst die Blockade. Die Behandlung ist richtig durchgeführt schmerzfrei. Zwei Behandlungen können ausreichen. Die chirotherapheutische Manipulation sollte in einem Theraphieintervall aber höchstens viermal durchgeführt werden.
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