Pflege

Akupunktur: Wie tausend Nadelstiche helfen

Die Akupunktur basiert auf der Vorstellung, dass zwölf paarige Meridiane den Körper durchziehen, über die der Mensch mit der Lebensenergie "Qi" versorgt wird. Auf diesen Meridian ist ein Organ- Funktionskreis zugeordnet. Durch Akupunktur soll der in den Organen gestaute Energiefluss wieder normalisiert werden. Wissenschaftlich lässt sich die Wirkung
der Akupunktur nicht erklären. Es wird vermutet, dass die Akupunkte an besonderen Schmerzpunkten der Muskulatur liegen und der Nadelstich die Produktion körpereigener, schmerzlindernder Endorphine fördere. Doch ist auch diese Theorie nicht umstritten. Studien bestätigen die Wirksamkeit der Akupunktur bei Kopfschmerz und Migräne, bei Gelenkverschleiß und Wirbelsäulenerkrankungen.

Sie wird auch bei anderen Schmerzerkrankungen, vegetative Störungen, Funktionsstörungen von Atmung und Verdauung und zur Nikotinentwöhnung eingesetzt. Bei der Akupunktur Behandlung werden biegsame Stahlnadeln mit einer Dicke von 0,2 bis 0,4 mm und einer Länge zwischen 1 und 20 cm direkt am erkrankten Areal, aber auch in Punkten mit Fernwirkung 3 bis 80 mm tief eingestochen. In der Regel empfindet der Patient einen leichten Schmerz. Zur Stimulation dreht der Behandler die Nadel ein wenig. Sie bleiben meist 10 bis 30 Minuten an der Einstichstelle. Die Behandlung sollte ein- bis dreimal wöchentlich in insgesamt 10 bis 20 Sitzungen erfolgen. Akupunktur Behandlungen sollten von einem Arzt durchgeführt werden. Er kann eine fundierte Diagnose stellen. Sie können zudem sicher sein, dass in einer ärztlichen Praxis alle hygienischen Standards eingehalten werden.


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